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Badstuben

Die Badstuben im westlichen Trakt der Augsburger Fuggerhäuser sind ein einzigartiges Raumkunstwerk im Stil des Florentiner Manierismus. Groteskenmalerei und Stuck zieren die Wände und Deckengewölbe. In Nischen sind Büsten römischer Kaiser, antiker Philosophen und eines Mohren aufgestellt. Im Deckenstuck erkennt man Mischwesen, Putti und die Fuggerlilie. Die Funktion der beiden Räume – sie waren beheizbar, eine Wasserleitung führte zu einem noch erhaltenen marmornen Wandbecken – ist nicht verbindlich geklärt: Sie könnten Baderäume oder auch Sammlungsräume gewesen sein. Bis 1955 dienten sie als Fuggermuseum. Nach einer umfassenden Restaurierung kann das 1944 beschädigte Raumkunstwerk wieder besichtigt werden. Eine kleine Ausstellung im vorgelagerten Arkadengang, in der verglasten „Loggia“, vermittelt erste Informationen. Der Bauherr der Badstuben war Hans Fugger, der 1566 mit Markus Fugger den Stadtpalast erbte und bei der Aufteilung den westlichen Flügel erhielt.

Blocjump Funpark

Open-Air-Park

Hier hüpft das Herz höher. Das Highlight des Parks ist die Trampolin-Anlage mit 20 Sprungfeldern und die dreiteilige Trampolin-Anlage mit Luftkissen. Hier kannst du ohne lange Wartezeiten hüpfen wie ein Flummi. Die Boulderwand mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen, ein Volleyballplatz und drei Slacklines sorgen für Abwechslung pur.

Die jüngeren Gäste können sich auf einer Hüpfburg mit kleinerem Luftkissen austoben und in Sandkästen spielen.

Rollstuhltrampolin

Zwei kleine, fest im Boden verbauten Trampoline ermöglichen dir mit deinem **Rollstuhl** einen leichten Einstieg. Damit kommst du in den vollen Genuss des Hüpferlebnisses.

**Hinweis:** Es befindet sich eine barrierefreie Toilette in unmittelbarer Nähe am „Freizeitgelände Badanger“ in der Josef-Scherer Straße.

Biotop Ecknachtal

Das Ecknachtal bildet die zentrale Biotopverbund-Achse des Tertiärhügellandes im Westen des Landkreises Aichach-Friedberg. An der Ecknach kommt der seltene Eisvogel vor. Gebänderte Prachtlibellen und Grüne Keiljungfern patrouillieren am Fluss entlang. Im Mittel- und Unterlauf fließt die Ecknach weitgehend naturnah. Für den Naturschutz ist es ein Lebensraum von überregionaler Bedeutung.

Renaissance-Rathaus mit Goldenem Saal

Das Rathaus ist eine Augsburger Hauptsehenswürdigkeit. Der bedeutendste Profanbau der deutschen Renaissance nördlich der Alpen wurde unter Stadtwerkmeister Elias Holl zwischen 1615 und 1620 errichtet. Der Goldene Saal des Rathauses wurde bis 1624 ausgestattet. Das Blattgold auf den beiden Prunkportalen, an der Kassettendecke und an zahlreichen Figuren gab dem atemberaubend prachtvollen Saal den Namen. Er ist einer der imposantesten Repräsentationsräume Deutschlands. Malereien an den Wänden des Goldenen Saals, auf Gemälden in den sogenannten Fürstenzimmern und Bronzebüsten römischer Kaiser im Unteren Fletz und in den beiden Treppenhäusern verherrlichen das Kaiserturm des Hauses Habsburg und verweisen immer wieder auf die römische Stadtgründung. Eines der Prunkportale feiert das Augsburger Wasser. Die Wände des Goldenen Saals bilden je acht antike und acht christliche Herrscher ab.

Wegen Sanierungsarbeiten ist das Augsburger Rathaus bis ca. Mitte 2026 geschlossen. Das Restaurant Ratskeller ist weiterhin geöffnet. Mehr Informationen zur Rathaussanierung finden Sie [hier.](https://www.augsburg.de/kultur/sehenswuerdigkeiten/rathaus/rathaussanierung)

Oase Steinerskirchen

In Steinerskirchen, der kleinsten Pfarrei der Diözese Augsburg, steht die Pfarr- und Wallfahrtskirche “Mariäe Verkündigung und St. Michael”. Die Kirche wurde im achten Jahrhundert errichtet und Ende des 15. Jahrhunderts erneuert.

Gleich neben der Kirche befindet sich die Oase Steinerskirchen, eine 1984 errichtete Bildungsstätte. Träger dieser Einrichtung sind die Herz-Jesu-Missionare. Zum Angebot gehören unter anderem Exerzitien, Fasten- und Meditationskurse, Besinnungstage und Jugendangebote.

2005 wurden auf dem Gelände der Oase Friedensglocken eingeweiht – gefertigt aus amerikanischen, britischen und deutschen Fliegerbomben des zweiten Weltkriegs. In Schwingung gebracht, geben sie einen eigentümlichen Ton von sich, der innehalten lässt, zum Nachdenken anregt oder einfach nur Freude macht.

Das weitläufige Gelände der Oase eignet sich hervorragend für kleine Radtouren und Wanderungen durch die beinahe unberührte Natur, fernab der Hektik und Dringlichkeit des Alltags.