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Rathaus

Das Rathaus von Landshut zählt zu den markantesten Bauwerken der Altstadt. Es besteht aus drei gotischen Giebelhäusern, die seit 1861 durch eine neugotische Fassade zu einem harmonischen Gesamtbild verbunden werden. Den Grundstein für das Rathaus legte der Erwerb des mittleren Hauses durch den Rat der Stadt im Jahr 1380. Heute befindet sich dort der eindrucksvolle Rathausprunksaal, dessen elf Kronleuchter, das umlaufgemälde und großzügige Bühne einen repräsentativen Rahmen für städtische Zeremonien und kulturelle Veranstaltungen schaffen.

Im Laufe der Zeit wurde das Rathaus erweitert: Um 1450 kam das linke Gebäude hinzu, das heute die Touristinformation beherbergt. Rund fünfzig Jahre später wurde auch das rechte Giebelhaus erworben.

Neben dem Rathausprunksaal prägen weitere historische Räume das Gebäude. Das Trauungszimmer bietet ein besonderes Ambiente für Eheschließungen, während der alte und der neue Plenarsaal bis heute Orte wichtiger kommunaler Entscheidungen sind. Ergänzt wird das Ensemble durch das Rathausfoyer und die kleine sowie große Rathausgalerie, die Einblicke in die künstlerische Vielfalt der Region ermöglichen.

Pfarrkirche „Hl. Blut“ Landshut

Die Kirche geht zurück bis in die Zeit der Christianisierung im 8. Jahrhundert. Die spätgotische Kirche ist durch ihre in Altbayern einzigartigen Rundtürme bekannt. Von den barocken, klassizistischen und neugotischen Umgestaltungen blieben verschiedene wertvolle Einzelstücke in der Ausstattung erhalten.

Bronzezeit-Bayern Museum Kranzberg

Ein freundlich lächelndes Gesicht auf einem Bernstein repräsentiert im Museum in Kranzberg das „erste goldene Zeitalter der Menschheit“ – die Bronzezeit. Funde aus dem Ortsteil Bernstorf, wo die mit ca. 13 ha größte bronzezeitliche Befestigungsanlage nördlich der Alpen entdeckt wurde, zeichnen ein beeindruckendes Bild des 14. vorchristlichen Jahrhunderts. Die dort aufgefundenen Gold- und Bernsteinobjekte aus dem östlichen Mittelmeerraum revolutionieren unsere Vorstellungen von dieser Zeit. Erlebbar wird dies v. a. medial: Virtuelle Idealrekonstruktionen lassen die Welt von vor 3500 Jahren wieder auferstehen.

Natur- und Energiepark Pfaffenhofen

Der Infoparcours für kleine und große Entdecker: Hier lassen sich die Themen „saubere und erneuerbare Energieproduktion“ und „heimische Natur“ genauer erkunden. Wie macht man aus Sand und Sonne Strom? Wie fährt man mit Sonnenblumen? Wer wohnt im Insektenhotel? Warum läuft ein Wasserläufer übers Wasser? Diese und mehr Fragen werden beantwortet. Der Natur- und Energiepark ermöglicht ein Lernen durch Erleben. An seinen Mitmach- und Infostationen können Jung und Alt die Inhalte im wahrsten Sinne des Wortes be-greifen: Ob Fühlen, Sehen, Riechen oder Hören, hier werden alle Sinne angesprochen. Der Natur- und Energiepark ist ein Projekt des Energie- und Solarvereins Pfaffenhofen. Für alle Interessenten bietet der Verein auf Nachfrage Führungen an. In einem Begleitheft (Download auf der Website) gibt es spannende Experimente zum Ausprobieren, Basteln und Erforschen.

Georg Brenninger – Freilichtmuseum

In Brasilien und in Brüssel, in berühmten Sammlungen und Museen, auf den öffentlichen Plätzen der großen Städte stehen die Skulpturen des Bildhauers Georg Brenninger. Die meisten und wohl auch eindrucksvollsten seiner Werke befinden sich in Velden an der Vils. Man kann schon von einem Brenninger-Freilicht-Museum sprechen.

In Velden ist Georg Brenninger 1909 geboren und aufgewachsen, dort liegen seine Wurzeln, aus denen er zeitlebens Kraft und Energie schöpfte. Er war eng verwachsen mit der Landschaft seiner Heimat, den fruchtbaren Äckern und Wiesen, den Wegen und Straßen mit alten Bäumen, den Wäldern, Tälern und sanften Hügeln.

Im Rathaus und dem Heimatmuseum erhalten Sie eine Begleitbroschüre, mit deren Hilfe Sie die Kunstwerke identifizieren und erkunden können.