by | Aug. 23, 2026
Das Moosburger „Haus der Heimat“ beherbergt sechs Vertriebenengruppen aus der Batschka, Schlesien und dem Sudetenland. Die Hodschager Heimatstube zeigt reiche Bestände an Originaltrachten, Textilien sowie landwirtschaftlichem und hauswirtschaftlichem Gerät aus der Batschka. Darüber hinaus werden zahlreiche Ausstellungsstücke aus der Stadt Königsberg a. d. Eger und aus anderen Gebieten des Sudetenlandes gezeigt.
by | Aug. 23, 2026
Die Alte Post in der Landshuter Altstadt zählt zu den bedeutenden Baudenkmälern der Stadt und beeindruckt mit ihrer kunstvoll gestalteten Renaissancefassade. Der Gebäudekomplex geht im Kern auf das 14. Jahrhundert zurück und vereint unsprünglich drei einzelne Häuser zu einem Ensemble, das im Laufe der Jahrhunderte vielfältige Nutzungen erfuhr.
Von der Mitte des 16. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts diente das Gebäude als Landständehaus bzw. Landschaftshaus. Hier tagten die Vertreter der niederbayerischen Landstände, bestehend aus Adel, Geistlichkeit und Bürgertum, die bis zur Zeit des Absolutismus maßgeblich an steuerpolitischen Entscheidungen beteiligt waren. Mit dem Wandel der politischen Strukturen verloren die Landstände jedoch ihre Bedeutung und wurden schließlich im 19. Jahrhundert aufgelöst.
Die farbenprächtige Fassade wurde 1599 von Hans Georg Knauf nach Entwürfen von Hans Pachmayr geschaffen. Sie zeigt zwischen den Fensterachsen Fürstenfiguren des Hauses Wittelsbach sowie symbolische Darstellungen der vier Weltreiche und zählt zu den herausragenden Beispielen der Renaissancekunst in Landshut.
Später wurde das Gebäude als Postamt genutzt, woraus sch der bis heute gebräuchliche Name „Alte Post“ ableitet. Die Innenhöfe mit ihren Rundbogenarkaden aus dem 17. Jahrhundert vermitteln einen Eindruck historischer Bürgerhausarchitektur, während das geschnitzte Eichenportal von 1775 ein weiteres kunsthistorisches Detail darstellt. Zudem ist das Gebäude Geburtsort des bedeutenden Malers und Grafikers Max Slevogt, 1868,
by | Aug. 23, 2026
Das Trachtenkulturmuseum präsentiert die gesamte Trachtenvielfalt Bayerns. Vom Kinoraum über die Gründerkammerl bis zum Tanzboden wird eine faszinierende Reise durch die Geschichte der Trachten geboten. Der aufregende Rundgang führt zu einem mitreißenden Festzug, einer bezaubernden Maitanzszene und einer malerischen fränkischen Kirtaszenerie. Besondere Highlights sind die Wintertrachten mit Goaßlschoizer sowie die spielerische Präsentation durch den Trachtomat und die Wechselbühne. Die Galerie im Speicher rundet das Erlebnis ab, wo historische Gewänder, Schmuck, Lederhosen und Ranzen bewundert werden können.
by | Aug. 23, 2026
Die einschiffige Saalkirche wurde 1490 erbaut und im 17. Jahrhundert barockisiert. Zu beachten sind der harmonische Stuck und die qualitätsvollen Figuren von Christian Jorhan d. Ä.. Diese Kirche lag bei Errichtung außerhalb der Stadtmauer und wurde nach überstandener Pest dem Hl. Sebastian (Stadtpatron) geweiht.
by | Aug. 23, 2026
Das Ursulinenkloster St. Joseph zählt zu den bedeutenden Bildungs- und Klosteranlagen Landshuts. Die Ordensgemeinschaft der Ursulinen kam 1668 auf Einladung des bayerischen Kurfürsten Ferdinand Maria in die Stadt, um ein öffentliche Schule für Mädchen zu gründen. Auf dem vom Kurfürsten gestifteten Grundstück errichteten die Schwestern aus eigenen Mitteln Kirche, Kloster und Pensionat. Bereits während der Bauzeit gegann der Unterricht, der ab 1680 in den neuen Gebäuden fortgesetzt wurde. Die vollständige Klosteranlage wurde 1730 fertiggestellt.
Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster 1809 aufgehoben. König Ludwig I. veranlasste jedoch 1826 seiner Wiedereröffnung. In den folgenden Jahren wurden das Pensionat wieder eröffent und eine Höhere Töchterschule eingerichtet. Das Bildungsangebot wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts kontinuierlich erweitert und umfasste unter anderem eine Haushaltsschule, eine Lehrerinnenbildungsanstalt sowie ein Reformrealgymnasium für Mädchen.
Während der zeit des Nationalsozialismus wurden die klösterlichen Bildungseinrichtungen aufgelöst und die Gebäude als Gefangenenlazarette genutzt. Bereits 1945 nahmen Schule und Internat ihren Betrieb wieder auf. Nach 1958 verlegten die Ursulinen den Großteil ihrer Schulen nach Schloss Hohenburg bei Lenggries. Seit 1992 befindet sich die Trägerschaft der heutigen Mädchenrealschule in den Händen der Erzdiözese München und Freising. Mit der Auflösung des Klosters im jahr 2016 endete die jahrhundertelange Lehrtätigkeit der Ursulinenschwestern in Landshut.
Die mehrfach umgebaute berocke Klosteranlage umfasst heute zwei Innenhöfe. Zu ihren architektonischen Höhepunkten zählen die in den nördlichen Gebäufeflügel integrierte Klosterkirche St. Joseph sowie die frühbarocke Klosterpforte.