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Gerolsbad – Hallenbad Pfaffenhofen

**„Deine keine Auszeit“**: Das neue Gerolsbad ist ein schönes Freizeitziel für alle, die ein paar sportliche, spielerische oder relaxte Stunden rund ums Wasser verbringen wollen. Das 2021 eröffnete Bad ist eine wahre Wundertüte: Ein Sportbad mit 25-m-Becken und fünf Bahnen. Ein Familienbad mit Planschbereich, Breitrutsche und Spielgeräten für die Kleinen. Ein Ort für Gesundheit und Entspannung mit Massagedüsen und Strömungskanal, Ganzjahres-Außenbecken und Sonnenterasse – und der Stadtsauna. Der Saunabereich bietet eine finnische Sauna und die schonende BioSauna, dazu Ruheraum, Saunagarten, Erlebnisduschen und ein rundum angenehmes Ambiente.

Altes Schloss Schleißheim

Schloss Schleißheim ist eine Gründung Herzog Wilhelms V., der hier 1598 in einsamer Moorgegend mit dem Bau eines Gutshofs als fürstliche Eremitage begann. Ab 1617 ließ sein Sohn Herzog Maximilian I. an dessen Stelle einen Schlossbau nach den Plänen Heinrich Schöns d. Ä. ausführen. An der dekorativen Gestaltung der Schlossräume mit Stuck und Fresken war der aus den Niederlanden stammende Peter Candid wesentlich beteiligt. Im Zweiten Weltkrieg wurden fast das gesamte Dach und etliche Räume des Schlossgebäudes total vernichtet; erst 1970 konnte mit dem Wiederaufbau begonnen werden. Heute sind große Teile des Mauerwerks oberhalb der zumeist aus der Bauzeit erhaltenen Kellergewölbe völlig erneuert, die westliche Vorhalle und die angrenzende Saalwand hingegen sind einschließlich ihres Dekors original erhalten. Dies gilt im Wesentlichen auch für die Stuckausstattung der ehemaligen Wilhelmskapelle.

Heilig-Geist-Spital

Das Heilig-Geist-Spital in Landshut zählt zu den ältesten sozialen Einrichtunen der Stadt und wurde erstmals im Jahr 1209 urkundlich erwähnt.
bereits in der frühen Stadtgeschichte übernahm es eine zentrale Rolle in der versorgung der Bevölkerung. Als Spital diente es der Kranken- und Altenpflege sowie der Untertsützung bedürftiger Menschen und war damit ein wichtiger Bestandteil des mittelalterlichen Fürsorgewesens.

Nach der gründung der Kloster Seligenthals im Jahr 1232 wurde das Heilig-Geist-Spital zeitweise verwaltungstechnisch mit der Abtei verbunden. Im Jahr 1270 besetzte Bischof Konrad II. von Freising die Einrichtung mit Heilig-Geist-Brüdern aus München. Ursprünglich befand sich die Anlage außerhalb der damaligen Stadtmauern.
Erst mit der letzten großen mittelalterlichen Stadterweiterung um 1350 wurde das Spital in den neu entstandenen Mauerring einbezogen.

Auch nach der Auflösung des Spitalkonvents im 14. Jahrhundert bleib das Heilig-Geist-Spital seiner sozialen Aufgabe treu.
Die Einrichtung wurde weiterhin für die Krankenpflege genutzt und entwickelte sich über die Jahrhunderte zu einem festen Bestandteil der Landshuter Sozialgeschichte.

Das mittelalterliche Gebäude wurde ab 1722 bis auf wenige gotische Pfeiler und Gewölbe abgetragen. An seiner Stelle entstand bis 1728 der heutige barocke
Neubau, ein dreigeschossiger rechteckiger Gebäudekomplex mit Innenhof. Im Ost- und Westflügel wurden kleine Kapellen integriert, die den religiösen Charakter der Einrichtung unterstreichen.

Bis heute wird das Heilig-Geist-Spital seiner ursprünglichen Bestimmung gerecht und beherbergt ein Alten- und Pflegeheim. Damit verbindet das historische Bauwerk auf eindrucksvolle Weise jahrhundertealte Tradition mit einer bin in die Gegenwart fortgeführten sozialen Aufgabe.

Heimatmuseum Isen

Im denkmalgeschützten alten Rathaus von Markt Isen ist ein Heimatmuseum eingerichtet, das Exponate zur Geschichte von Isen und Umgebung beherbergt, u. a. aus Landwirtschaft, Handel, Handwerk, Zunft- und Vereinswesen.

Weißer Saal auf der Burg Trausnitz

Der Weiße Saal auf der Burg Trausnitz zählt zu den eindrucksvollsten Veranstaltungsräumen der historischen Burganlage und verbindet spätmittelalterliche Architektur mit einem besonderen Ambiente. Er befindet sich im ersten Obergeschoss des Dürnitztraktes direkt über der Alten Dürnitz und entstand vermutlich bereits im 15. Jahrhundert. Ursprünglich war der großzügige Raum als repräsentativer Festsaal vorgesehen. Historische Hinweise deuten jedoch darauf hin, dass der Saal vermutlich nie vollständig fertiggestellt wurde. Darauf lassen unter anderem die fehlenden Spuren einer Ausmalung schließen, die in anderen Bereichen der Burg Trausnitz typisch sind.

Mit einer Fläche von rund 240 Quadratmetern, die sich über zwei Geschosse erstreckt, bietet der Weiße Saal ein beeindruckendes Raumgefühl. Die schlichte Gestaltung unterstreicht den historischen Charakter des Saales und verleiht ihm eine zeitlose Eleganz. Besonders markant sind die hohen Fenster, die den Raum mit Tageslicht erfüllen und einen außergewöhnlichen Ausblick über die Landshuter Altstadt eröffnen. Die Kombination aus geschichtsträchtiger Atmosphäre und eindrucksvollem Panorama macht den Weißen Saal zu einem besonderen Ort innerhalb der Burg Trausnitz.

Heute dient der historische Saal als stilvoller Veranstaltungsort für Bankette, Empfänge, Konzerte und Vorträge. Das einzigartige Zusammenspiel aus mittelalterlicher Baukunst, großzügigen Raumdimensionen und der exponierten Lage hoch über der Stadt schafft einen repräsentativen Rahmen für kulturelle und festliche Veranstaltungen. Damit verbindet der Weiße Saal eindrucksvoll die Geschichte der Burg Trausnitz mit einer vielfältigen Nutzung in der Gegenwart.