by | Aug. 23, 2026
Der in Würzburg geborene und in Landshut 2017 verstorbene Künstler Fritz Koenig gilt als einer der bedeutendsten Bildhauer unserer Zeit, seine Arbeiten sind in den großen Museen der Welt vertreten. Das KOENIGmuseum präsentiert sein Werk – Skulpturen, Grafiken und Vorstudien – in wechselnden Ausstellungen. Einen wichtigen Bestand des Museums bildet Koenigs Sammlung afrikanischer Kunst, die ihn in seinem Schaffen stark beeinflusst hat. In der Zweigstelle des Museums in der Zisterzienserinnenabtei Seligenthal werden Werke mit sakralen Inhalten präsentiert.
by | Aug. 23, 2026
Ein abwechslungsreicher Lehrpfad mit Aha-Effekt für Kinder und Erwachsene!
by | Aug. 23, 2026
Zeugnisse der Wallfahrtsgeschichte sind die zahlreichen Votivtafeln an den Seitenwänden. Im Kirchturm, in etwa 20 Meter Höhe, erinnert eine Kanonenkugel an ein Gefecht zwischen französischen und österreichischen Truppen am 1. September 1796, das oft als „Schlacht am Kastlberg“ bezeichnet wird. Direkt neben der Kirche wurde eine kleine Barockkapelle gebaut. Östlich der Kirche befindet sich die so genannte St.-Kastl-Linde mit einem geschätzten Alter von 400 bis 500 Jahren. Hier soll der Heilige Kastulus einem Hirten erschienen sein und dessen krankes Vieh geheilt haben. Nach einem Unwetter ist die Linde zur Seite gekippt und teilweise zerbrochen.
by | Aug. 23, 2026
Die Schatzkammer St. Martin befindet sich im sogenannten Stiftskasten hinter dem Chor der Martinskirche und geht auf die ehemalige Allerseelenkapelle der Pfarrei St. Martin zurück.
Der Sakralraum wurde zwischen 1596 und 1598 unter Stiftspropst Dr. Balthasar König durch den Landshuter Hofmaurermeister Franz Fracolosa errichtet.
Im Jahr 1707 erfolgte eine barocke Ausgestaltung durch Wolfgang Eheham und den Holfmaler Franz Joseph Lederer, die dem Raum ein reiches künstlerisches Bildprogramm verlieh.
Nach einer umfassenden Restaurierung in den Jahren 1977/78 erhielt der historische Kirchenraum seine heutige Funktion als Schatzkammer.
In dieser werden bedeutende skarale und liturgische Objekte der Pfarrei St. Martin aufbewahrt und präsentiert.
Dazu zählen unter anderem Monstranzen, Kelche, Paramente und weitere liturgische Gefäße aus verschiedenen Kirchen der Pfarrei.
Zu den besonderen Ausstellungsstücken gehören eine prunkvolle Monstranz aus der ehemaligen Jesutenkirche St. Ignatius, ein aus Terrakotta gefertigter Skulturenzyklus der zwölf Apostel vom Brautportal der Martinskirche sowie das sogenannte versteiner überlieferte „Kastulus-Brot“.
Ergänzt wird der Bestand durch Pontifkalien der Stiftspröpste der ehemaligen Kollegiatstifts.
Die Schatzkammer verbindet damit sakrale Kunst, regionale Frömmigkeitsgeschichte und herausragende Zeugnisse kirchlicher Ausstattungskultur.
by | Aug. 23, 2026
Die von dem Industriellen Dr. Ernst Schneider gestiftete weltberühmte Sammlung früher Meißener Porzellane ist in Umfang und Bedeutung allein mit den Beständen der Porzellansammlung im Dresdner Zwinger vergleichbar. Präsentiert im 1684 bis 1688 unter Kurfürst Max Emanuel nach Entwürfen Henrico Zuccallis errichteten Lust- und Jagdschloss Lustheim (Schlossanlage Schleißheim), bilden die über 2000 erlesenen Porzellane ein barockes Ensemble von besonderem Reiz. Die Sammlung bietet Einblick in die Vielfalt der Erzeugnisse der Meißener Manufaktur und ihren geradezu unerschöpflichen Erfindungsreichtum von der Gründung 1710 bis in die Zeit des Siebenjährigen Kriegs (1756–1763). Der Bogen spannt sich von Geschirren und Figuren der Böttgerzeit über die Chinoiserien des Porzellanmalers Johann Gregorius Höroldt und „indianische“ Dekore bis hin zu den lebendig modellierten Tierfiguren des Bildhauers Johann Joachim Kändler. Einen besonderen Höhepunkt bilden die zahlreichen Geschirre aus dem Tafelserivce des Grafen Sulkowski und dem legendären Schwanenservice des Grafen Brühl, die eine Vorstellung vom Glanz barocker Festtafeln vermitteln.