by | Aug. 23, 2026
Barocke Meisterwerke in einer prächtigen barocken Galerie – in diesen besonderen Genuss kommt der Besucher in der Staatsgalerie im Neuen Schloss Schleißheim. Wo bereits Kurfürst Max Emanuel seine Bildersammlung präsentierte, befindet sich heute eine herausragende Sammlung aller europäischen Schulen des 17. und 18. Jh. Im Zentrum stehen italienische und flämische Gemälde, u. a. von Lodovico Carracci, Guercino, Carlo Saraceni, Luca Giordano, Carlo Dolci und Jacopo Amigoni, Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck und David Teniers d. J. Aber auch deutsche, holländische, französische und spanische Malerei ist vertreten, darunter der berühmte „Zyklus der zwölf Monate“ des Joachim von Sandrart und Porträtwerke von Joseph Vivien.
by | Aug. 23, 2026
Die Große Rathausgalerie in Landshut befindet sich im Untergeschoss der Rathauses und dient als Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst. Der Fokus liegt auf Einzel- und Gruppenausstellungen, die regelmäßig wechselnde Positionen präsentieren und damit ein vielseitiges künstlerisches Spektrum abbilden.
Im Mittelpunkt stehen dabei in der Regel Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus Landshut und der näheren Umgebung. Dadurch wird die regionale Kunstszene sichtbar gemacht und in den öffentlichen Raum des Rathauses eingebunden. Die Galerie bietet somit eine Plattform für lokale Kreativität und fördert den Austausch innerhalb der Kunstszene der Region.
Durch das wechselnde Ausstellungsprogramm entsteht ein kontinuierlich erneuertes Angebot, das unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen und Themen aufgreift. Die Große Rathausgalerie ist damit ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Landshut und verbindet Verwaltungssitz und Kulturort auf unmittelbare Weise.
by | Aug. 23, 2026
Sitzstein an Kapelle von Berghofen lädt zu Rast über dem Isartal ein
by | Aug. 23, 2026
Dass der Germane Sliu Namensgeber Schleißheims war, ist nur eines der zahlreichen ortsgeschichtlichen Themen im Stadtmuseum Unterschleißheim. Die chronologisch aufgebaute Dauerausstellung zeigt archäologische Funde seit der Jungsteinzeit, bäuerliche Gegenstände und Urkunden zur Stadtgeschichte. Die stadtgeschichtliche Abteilung präsentiert anhand ausgewählter Objekte die Ursprünge Unterschleißheims, beginnend mit den ersten Funden aus der Römerzeit, über Unterschleißheim als Bauerndorf bis hin zur Stadterhebung im Jahr 2000. In der Abteilung für Kunst zeigt die Sammlung Graf den Blick von Kunstschaffenden auf Unterschleißheim.
by | Aug. 23, 2026
Kunst- und Wunderkammern waren die Vorläufer der heutigen Museen. Ihr Inhalt spiegelt das vorwissenschaftliche Weltverständnis des 16. Jh. wider, in dem feinste Elfenbeinschnitzerei als ebensolches Wunder galt wie ein exotisches Tier. Die Kunst- und Wunderkammer der Burg Trausnitz erinnert an die große Tradition der Kunstkammern, die sich die Wittelsbacher Herzöge einrichteten: Herzog Albrecht V. gründete 1565 in München eine der bedeutendsten Kunstkammern Europas, sein Sohn Wilhelm tat es ihm in Landshut gleich, bevor er beide Sammlungen in München vereinte. Das heutige Museum – geordnet nach archivalischer Überlieferung – zeigt wie damals Kunstvolles, Exotisches und Merkwürdiges, durch dessen Betrachtung man „schnell, leicht und sicher eine einzigartige neue Kenntnis der Dinge sowie bewundernswerte Klugheit erlangen kann“ (Samuel Quiccheberg, Berater Herzog Albrechts V., 1565). Gegliedert in die vier Säle der „Artificialia“, der „Naturalia“, der „Exotica“ und der „Scientifica“ werden wundersame Dinge gezeigt – vom geschnitzten Pflaumenkern über ein ausgestopftes Krokodil und mythische Steine sowie Pflanzen bis hin zur hohen Kunst der italienischen Skulptur und den ersten wissenschaftlichen Instrumenten der Neuzeit.