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Badeweiher Heldenstein

Der Badeweiher in Heldenstein im Landkreis Mühldorf a. Inn ist ein wunderschönes Naturbadegewässer, das 2020 wiedereröffnet, neugestaltet und renoviert wurde.

Der Badeweiher verfügt über ein separates **Babybecken,** in dem die Kleinsten sicher planschen können. Für Schwimmer und Nichtschwimmer gibt es ein größeres Schwimmbecken, in dem sie ihre Bahnen ziehen oder entspannt im Wasser planschen können.

Eine große **Liegewiese** lädt zum Sonnenbaden und Entspannen ein.

Ein besonderes Merkmal des Badeweihers in Heldenstein ist, dass **kein Chlor** zur Wasseraufbereitung verwendet wird. Stattdessen setzt man auf natürliche Methoden, um das Wasser sauber und erfrischend zu halten. Dies schafft eine angenehme und umweltfreundliche Badeatmosphäre.

Egal, ob Sie mit Ihrer Familie kommen, um mit Ihren Kindern zu spielen, oder einfach nur eine erholsame Zeit am Wasser verbringen möchten, der Badeweiher in Heldenstein bietet Badespaß und Erholung für Klein und Groß.

Es stehen **ausreichend kostenlose Parkplätze** zur Verfügung.

**Eintritt:** Kostenlos

Amphitheater Aham

Die Bühne schwimmt nahezu auf dem Wasser, die Besucher sitzen entspannt auf der Treppe. Man fühlt sich wie in südlichen Gefilden, wenn im neu gestalteten Amphitheater Konzerte und kleine Theaterstücke aufgeführt werden. Die schönen Sitzstufen lassen sich aber auch herrlich als Rastplatz während einer Radltour am Vilstalradweg nutzen.

Hallenbad Massing

Verschiedene Attraktionen laden zum Entspannen ein und lassen Sie den Alltag vergessen!

KZ-Gedenkstätte im Mühldorfer Hart

Im Mühldorfer Hart und Umgebung finden sich Überreste der Bunkerbaustelle und Spuren der Lager aus dem Zweiten Weltkrieg. Als Gedenk– und Informationsorte wurden 2018 das Waldlager und das Massengrab erschlossen.

**Gedenkort Waldlager**

Der Gedenkort Waldlager berichtet mit einem Informationsraum über den zweitgrößten Außenlager-Komplex des KZ Dachau im Landkreis Mühldorf. Hier
wurden zahlreiche KZ-Häftling in provisorischen Unterkünften gefangen gehalten. Ca. 4.000 Häftlinge verloren ihr Leben durch Hunger und Krankheiten oder starben an den unerträglichen Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Lagern und auf der Baustelle.

**Gedenkort Massengrab**

Häftlinge, die starben, wurden im Mühldorfer Hart in einem Massengrab verscharrt. Besucher erfahren heute in einem Informationsraum, was hier
geschehen ist. Eine künstliche Lichtung mit Bäumen, die in 1,70 m Höhe gekappt wurden, erinnert an die Opfer.

**Gedenkort Rüstungsbunker**

Um Teile des ersten Düsenjägers ME 262 in bombensicheren Fertigungsstätten herzustellen, wurde u. a. im Mühldorfer Hart ein Bunker gebaut. Für das große Bauprojekt wurden tausende Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und überwiegend jüdische KZ-Häftlinge in den Landkreis Mühldorf verschleppt. Der Bunker ist aktuell noch nicht zugänglich, soll aber im Rahmen des Gedenkstättenkonzepts erschlossen werden.

**Ausgangspunkte:**
– Parkplatz „Tannet“ beim Kreisverkehr gegenüber des Cinewood-Kinos Waldkraiburg
– Parkplatz in Höhe Rabein zwischen Waldkraiburg und Ampfing

Individuelle Gruppenführungen werden durch das Kreisbildungswerk Mühldorf angeboten.

Haus der Natur

Das naturkundliche Museum führt evolutionäre, biologische und ökologische Zusammenhänge seit dem Urknall, v. a. anhand von Dioramen, vor Augen. Schwerpunkte liegen auf Formationen und auf Flora und Fauna deutscher Landschaften. Eine Schmetterlingssammlung mit 144 heute meist ausgestorbenen Arten aus dem Vilstal besitzt Seltenheitswert. Eine Klima- und eine Weltraum-Abteilung erweitern die Ausstellung. Ein 4 km langer Lehrpfad führt den Besucher vom Museum aus in die freie Natur.