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Brennerei Getränke Stürhof Titting

Seit über 125 Jahren wird unser Unternehmen als Familienbetrieb geführt. Heute gehört neben der ursprünglichen Likör- und Essigherstellung, eine Brennerei, ein Getränke-, Wein- und Spirituosenhandel dazu.

## Service

– Lieferung an Großabnehmer

Treffer`s Bienenhäusl, Imkerei Treffer

Gerne laden wir Sie in unseren Hausladen zum Probieren ein, um Sie von der erstklassigen Qualität zu überzeugen. Außer Honig erhalten Sie selbst gefertigte Kerzen aus reinem Bienenwachs. Für den Geist gibt’s verschiedene Liköre zum Genießen und für den Körper Kosmetik aus Bienenprodukten.

Für die Erzeugung von einheimischem Qualitätshonig erhielten wir seit 2010 die Goldmedaille bereits zum zwölften mal in Folge, vom Verband Bayerischer Bienenzüchter.

**Honigsorten im Betrieb**

– **Sommerblütenhonig cremig gerührt**

Unser cremig gerührter und somit streichfähig bleibender Sommerblütenhonig stammt aus vielen verschiedenen Feld- und Wiesenblüten sowie Bäumen, Sträuchern und Blumen aus den Gärten in unserer Umgebung.

– **Sommerblütenhonig flüssig**

Der flüssige Sommerblütenhonig stammt ebenfalls aus vielen verschiedenen Feld- und Wiesenblüten sowie Bäumen, Sträuchern und Blumen aus den Gärten in unserer Umgebung.

– **Waldhonig**

Waldhonig ist der bekannteste Honigtauhonig und kann sowohl von Laub- als auch von Nadelbäumen stammen. Dieser kräftige dunkle Honig hat einen herb-würzigen Geschmack, er enthält viel Fruchtzucker und bleibt somit lange flüssig.

– **Wabenhonig**

Wabenhonig ist der Honig, den die Bienen in die von ihnen selbst gebauten Waben einlagern. Es gilt unter Kennern als Gedicht, diesen Wabenhonig mit dem Löffel zu essen – das Wachs mit dem eingelagerten Honig.

Außerdem bieten wir Bienenwachskerzen, verschiedene Liköre, Pflegeprodukte und Süßes mit Honig aus eigener Herstellung.

Gerne stellen wir Ihnen Geschenkkörbe individuell nach Ihren Wünschen und Preisvorstellungen zusammen. Natürlich erhalten Sie in unserem Hausladen auch alle Produkte einzeln. Unser Hausladen hat keine festen Öffnungszeiten. Bitte vor dem Besuch kurz anrufen.

KUNSTamBANDamLIMES in Titting

**NO LIMIT (2013)**

7 Stelen, Relief in Jurakalkstein gearbeitet
**Rupert Fieger, Eichstätt **

Die römische Präsenz in unserem Land ist heute noch zweifach zu spüren. Einerseits prägt der Limes das Landschaftsbild in der Region, andererseits ist der Einfluss der lateinischen Sprache im Deutschen deutlich erkennbar. Diesen Einfluss thematisiert das Kunstwerk „No Limit“ hier in Petersbuch.

Die weite, unregelmäßige Anordnung der drei Meter hohen Stelen aus Jurakalkstein lässt die Längsausdehnung der einstigen Römischen Mauer spüren. Die Visualisierung des UNESCO-Weltkulturerbes Obergermanisch-Raetischer Limes erfolgt so zuerst von Weitem durch die lineare Anordnung. Nähert sich der Betrachter den Stelen, so erkennt er Wortfelder aus verschiedenen Lebensbereichen eingraviert in die einzelnen Steine. Damit nimmt der Künstler Bezug auf die Bedeutung des lateinischen Wortgutes, welches bis heute in der deutschen Sprache lebendig ist. Symbole und plastische Elemente heben dies noch hervor. Somit verdeutlicht das Kunstwerk das römische Erbe in der Landschaft, in der Sprache und in der Kultur über die Grenzen von Zeit und Ort hinweg – „NO LIMIT“.

Das UNESCO-Welterbe Limes in Titting

Auf einer Länge von knapp 11 Kilometern durchzieht der Limes das Gemeindegebiet von Titting im Bereich der Ortschaften Kaldorf, Petersbuch und Erkertshofen. Hier haben sich die Reste der letzten Ausbauphase des Obergermanisch-Raetischer Limes eindrucksvoll erhalten. Im Volksmund wurde dieses Bauwerk häufig als „Teufelsmauer“ bezeichnet, da ihr Ursprung lange Zeit der einheimischen, bäuerlichen Bevölkerung nicht anders erklärbar schien. Die Limessteine dienten den Menschen der Region als Baumaterial für Gebäude, so dass die Römische Mauer nach und nach abgetragen wurde. Die übrig gebliebenen Fundamentreste der Limesmauer wurden später mit Lesesteinen von den umliegenden Feldern überdeckt. Hier an der Straße von Petersbuch nach Erkertshofen markiert eine Hecke, die auch als Pfahlhecke bezeichnet wird, den Verlauf des römischen Grenzwalls. Zahlreiche Türme und Kastelle sind auf dem Gemeindegebiet von Titting zu finden. In Erkertshofen befindet sich seit 20 Jahren ein rekonstruierter, steinerner Limesturm.

Das Kunstobjekt „No Limit“ ist Teil des Projektes KUNSTamBANDamLIMES, das das UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes in den sechs LimesGemeinden Altmannstein, Denkendorf, Kinding, Kipfenberg, Titting und Walting sowie Neustadt an der Donau sichtbar und erlebbar macht.

Die Realisierung wurde gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und den Landkreis Eichstätt.

Imkerei Reinhard

Unsere Imkerei liegt am Südhang des Kugelbergs mitten in Eichstätt hoch über den Türmen und Juradächern der Stadt. Sie gehört zu dem aus dem 18. Jh. stammenden, geschichtsbewusst und liebevoll sanierten ehemaligen fürstbischöflichen Rekreationshaus. Dieses Anwesen ist heute ein denkmalgeschütztes Ferienhaus in einem historischen Weinberg, der von der Karolingerzeit bis zur kleinen Eiszeit den Eichstätter Klerus mit Reben versorgte. Der Weinberg wird derzeit ebenso wiederhergestellt wie die idyllischen Hang- und Terrassengärten des ausgedehnten Geländes.

In diesem von der Sonne verwöhnten Garten wachsen für unsere naturbelassenen Honige zahlreiche einheimische Wildpflanzen und selbst angebaute bienenfreundliche Pflanzen, die dem Honig einen besonderen Geschmack verleihen. Aber auch in den anderen Gärten und Alleen unserer Stadt, wo nirgends Pflanzen mit Herbiziden besprüht werden, sammeln die Immen auf ihren Flügen Nektar und Pollen, was dem Honig höchste Reinheit und Qualität einträgt.

Auf Anfrage bieten wir auch Führungen an.

## Allgemeine Informationen

**Sonstiges**

Führungen zum Thema Bienen

Schloss Inching

1055 wird Inching erstmals urkundlich erwähnt. Mit Adelbero von Inchhingen ist 1166 der einzige Angehörige eines Inchinger Orstadels bezeugt. Das Domkapitel, dem der Bischof bereits 1260 die Kirche von Inching übereignete, übt bis 1806 im Ort die Dorf- und Gemeindeherrschaft aus. Bis auf zwei Anwesen gehören alle anderen dem Domkapitel.

Das spätere Schlossgut könnte aus dem mittelalterlichen Adelssitz hervorgegangen sein. 1714 verkauft Domdekan Rudolf Dietrich Freiherr von Freyberg sein „FischGut“ zu Inching mit Gärten, Wiesen, Äckern und Fischwassern an den Domherm Friedrich Gottfried Ignaz Freiherr von Pfürdt um 3200 Gulden. Da die im Haus befindlichen „Gemälde, Sessel, Stühl und Bettstatt“ inbegriffen sind, dürfte das Schlösschen in seiner heutigen Form im wesentlichen schon bestanden haben.

Baumeister ist wohl Jakob Engel (1632 bis 1714). Der Saalbau im dritten Geschoss wird unter dem Freiherren von Pfürdt hinzugefügt. In seinem Testament von 1720 wird das Gütlein – ohne Gemälde und Möbel – auf 5000 Gulden geschätzt. Spätere Besitzer sind der Domprobst Franz Heinrich Wendelin Freiherr von Kageneck und der Domherr Franz Heinrich Benedikt Freiherr von Andlau. lm 19. Jahrhundert wechseln die Besitzer häufig. Seit 1919 gehört das Schlösschen der Familie Heinrich Ullmann bzw. deren Nachkommen.