by | Aug. 24, 2026
Das Urdonautal-Museum Wellheim wurde 1990 im ehemaligen Torbogenhaus des Marktes Wellheim eröffnet. Die Führungslinie beginnt mit Werkzeugen und Produkten der ehemaligen Glashütte von Konstein, die eine Jahrhunderte alte Tradition besaß und erst Mitte der 80er Jahre ihren Betrieb einstellte. Es folgen Erläuterungen zur Erd- und Landschaftsgeschichte sowie Kleindioramen zur heutigen Natur und Umwelt.
Eine der herausragenden archäologischen Siedlungsstellen ist der alte Burgfels oberhalb von Aicha. Der Jurafelsen, der im Mittelalter eine Burg trug, wurde von den Menschen der frühen und mittleren Bronzezeit als Höhensiedlung, die möglicherweise befestigt war, benutzt. Belege dafür sind eine große Zahl an interessanten und charakteristisch verzierten Gefäßscherben. Daneben ließ sich eine Steingeräteprokuktion an diesem Ort nachweisen. Sie ist durch Kernsteine und Klingen sowie durch eine große Anzahl von Abfallstücken belegt. Als fertige Werkzeuge sind gezähnte Sicheleinsätze, Kratzer und Pfeilspitzen ausgestellt. Daneben gibt es Pfeilspitzen aus Bronze, sowie ein Einsatzbeilchen aus grünem Nephrit.
Besonderes Interesse erweckt auch der Fund eines zertrümmerten Kinderschädels aus einer Felsspalte unterhalb des Plateaus, der wohl einen Beleg für ein kultisches Menschenopfer darstellt. Weiterhin werden Funde aus einem Grabhügelfeld der Bronzezeit (um 1600 v. Chr.) sowie Keramik aus einem Hügel der Hallstattzeit gezeigt. Eine große Anzahl von Fundobjekten belegt die Eisenverhüttung in keltischer Zeit. Als Beispiel aus römischer Zeit wird eine Sumpfbrücke zum Talübergang bei der Feldmühle dokumentiert.
Im Gemeindebereich von Wellheim sind insgesamt fünf Burganlagen nachgewiesen. Die eindrucksvollste hiervon ist die Wellheimer Burg, heute noch Wahrzeichen des Marktes. In kurzen Textbeiträgen wird auf die Geschichte der jeweiligen Anlage eingegangen. In Grafiken werden, sofern sie bekannt sind, die Grundrisse vorgestellt bzw. die Lage der jeweiligen Burg im Gelände angegeben. In der Mitte des Raumes befindet sich in einer Tischvitrine das Modell der Wellheimer Burg im Bauzustand des 14. Jahrhunderts.
by | Aug. 24, 2026
Das Weveldhaus präsentiert sich als barockes Adelspalais. Es wird jedoch schon 1517 erbaut, das Steinwappen mit dem „Wilden Mann“ unter dem Erker beweist es. 1713 erwirbt Wilhelm Adam Balduin von Weveld das Haus und lässt es prächtig „barockisieren“.
Der Historische Verein Neuburg an der Donau, 1833 gegründet, betreibt dort von 1950 bis 1986 sein Heimatmuseum. Nun beherbergt es nach langer Sanierungszeit das Stadtmuseum.
Das Erdgeschoss dient jeweils wechselnden Ausstellungen zu Neuburger Themen.
Das erste Obergeschoss präsentiert die Säulen der Stadtgeschichte: Religion, Herrscher, Bürger und das Marktwesen.
Das zweite Obergeschoss zeigt die Schwerpunkte Zunft und Handwerk, Stadtadel und Bürgertum, Vereinswesen und den Weg in die Gegenwart.
In allen Stockwerken gibt es Informationsbereiche mit Bildschirmterminals, die eine Vertiefung der Themenschwerpunkte bieten.
Hübsches und Interessantes kann der Besucher im Museumsladen im Erdgeschoss erstehen.
by | Aug. 24, 2026
Rundflüge mit Segelflugzeug, Motorsegler, Ultraleichtflugzeug und Motorflugzeug.
Auskunft werktags: 0151 50612115
Sa., So. und Feiertage: Flugplatz-Tel. 09141/3377;
Weitere Informationen unter www.sfv-wug.de
by | Aug. 24, 2026
Der Aussichtspunkt in Hirschberg befindet sich in der Nähe von Schloss Hirschberg.
Der Ausblick allein ist schon einen Besuch wert, allerdings ist hier auch der Beginn des Waldtrimmpfad, der ca. 2,5 km lang ist.
by | Aug. 24, 2026
Wie schlafend liegen sie da, Hand in Hand, die Köpfe auf Kissen gebettet … So friedlich ist die Szenerie, dass man fast vergessen möchte, dass die fünf Männer eines gewaltsamen Todes starben. Doch die beigegebenen Waffen lassen erkennen, dass es sich hier um ein Kriegergrab handelt, oder genauer: um die Rekonstruktion einer Grablegung aus der Zeit um 700 n. Chr., die beim Bau der ICE-Trasse München–Nürnberg entdeckt wurde.Überhaupt steht der Mensch im Zentrum des Archäologie Museums. Neben spektakulären Funden der archäologischen Grabungen bei Großhöbing und aus der Stadt Greding begegnet der Besucher immer wieder den Bewohnern der Gegend, die in den vergangenen Jahrtausenden die Landschaft gestalteten. Einige von ihnen haben durch wissenschaftlich fundierte Rekonstruktion ihr Antlitz zurückerhalten. An ihren Gebeinen konnte man die Härten ihres Alltags, Krankheiten und die Umstände ihres Todes ablesen. Ihre Geschichten werden erzählt, Übergänge werden erlebbar von Raum zu Raum, von Epoche zu Epoche, von der Eiszeit bis ins hohe Mittelalter.