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Kastell Sablonetum

Mit den archäologischen Untersuchungen konnte ein 80 x 90 m großes Holz-Erde-Kastell, datiert in die Zeit 115 bis 125 n. Chr. festgestellt werden, das im Jahre 182 in Stein umgebaut worden ist. Den Beleg dafür und die Namensnennung erbrachte eine Bauinschrift, die heute als Abguss neben den weiteren Besucherinformationen an Ort und Stelle steht. In den umliegenden Feldern darf man sich den zum Kastell zugehörigen vicus vorstellen, von dem an der Geländeoberfläche nichts zu sehen ist.

Das Kastell Ellingen gehört zu der dicht mit römischen Befunden ausgestatteten Umgebung von Weißenburg. In Weißenburg befinden sich seit 2006 auch das Bayerische Limesinformationszentrum mit allgemeinen Informationen zur römischen Grenze und zu allen bayerischen Limesorten. Rekonstruktionen im dortigen Kastell und der sanierte Grundriss einer Therme sind weitere Zielpunkte des Besucherinteresses.

Nördlinger Torturm

An der schönen Kapuziner-Anlage findet man vom ehemaligen Tor nur den stattlichen 32 m hohen Torturm. Die nach links versetzte Toranlage wurde bereits 1867 abgebrochen.

Hier musste die Wemdinger Wehranlage im Laufe ihres rund 500-jährigen „aktiven“ Bestehens (1318-1817) die einzige „Bewährungsprobe“ über sich ergehen lassen: Eine kurze Kanonade der Franzosen am 14.01.1704 im Spanischen Erbfolgekrieg, als die Stadt unter österreichischer Besetzung stand.

Pulverhöhle bei Breitenfurt

Nachdem bereits vor 1911 Hauptlehrer Wohlmuth aus Breitenfurt Ausgrabungen durchgeführt hatte, untersuchte Dr. h. c. Carl Gumpert, der Altmeister der fränkischen Steinzeitforschung, 1949/50 eingehend die Pulverhöhle.

In den obersten Ablagerungen fanden sich Tonscherben von der Bronzezeit bis ins Mittelalter.

Darunter kamen sehr charakteristische Steinwerkzeuge aus der Mittelsteinzeit zu Tage, die zwischen 5.000 und 7.000 v. Chr. zu datieren sind.

In der nächsten Schicht konnten Steinwerkzeuge aus der jüngeren Altsteinzeit (Magdalenien), vornehmlich kantenretuschierte Klingen, Spitzklingen und Klingenkratzer aus der Zeit um 13.000 v. Chr. geborgen werden.

Die unterste Schicht, die wie die letztgenannte der Würmeiszeit zuzurechnen ist, erbrachte Funde, die der mittleren Altsteinzeit angehören, also der Zeit des Neandertalers vor 40- bis 60.000 Jahren.

Auch die aufgefundenen Tierreste beweisen die Zugehörigkeit der beiden tiefsten Schichten zur letzten Eiszeit: Die kälteliebenden Formen Mammut, Ren, Wollnashorn und Eisfuchs sind vertreten.

Eine Besonderheit bei den Tierfunden ist das häufige Vorkommen des Steinbockes: Mindestens 21 Exemplare wurden gezählt, in solcher Menge bisher einmalig in einer Höhle der Frankenalb.

Katholische Kirche St. Bonifatius in Böhmfeld

Er wurde 1804 aus dem sog. Kaisheimer Haus in Ingolstadt, einer Niederlassung der Zisterzienserabtei Kaisheim bei Donauwörth, erworben. Der 1756 geweihte Altar dürfte von dem Ingolstädter Schreiner Johann Michael Zängl gefertigt worden sein. Das Altarblatt, das die Erscheinung Mariens vor dem hl. Bernhard v. Clairvaux, dem größten Heiligen des Zisterzienserordens, zeigt, ist vom Ingolstädter Maler Johann Evangelist Hölzl signiert (1755). Die großartigen Altarseitenfiguren des hl. Bernhard (links) und des hl. Benedikt (rechts) sind wohl dem Dillinger Meister Johann Michael Fischer zuzuschreiben. Spätrokokoschöpfungen (um 1794) sind die Kanzel, die geschnitzten Stuhlwangen und die durchbrochen gearbeitete Balustrade der ehemaligen Kommunionbank, die 1974 für den Volksaltar und den Ambo verwendet wurde.

Auf den frühbarocken Seitenaltären (um 1650) stehen spätgotische Figuren, rechts Johannes Ev. (um 1475), links die hl. Maria (um 1520); beide Schnitzwerke sollen aus dem Kloster Rebdorf stammen, ebenso das barocke Kruzifix (um 1700) gegenüber der Kanzel. Skulpturen der Spätgotik finden sich auch beidseits des Chorbogens – rechts ein Bischof (um 1480), links die hl. Walburga (um 1500) – und in einer Nische in der rechten Langhauswand – eine Steinmadonna, die 1891 – 1935 den Westgiebel und dann bis 1980 den Vorraum der Kirche schmückte. Bemerkenswerte Gemälde der Kirche sind eine Ansicht von Böhmfeld (bezeichnet 1760) mit den Schutzheiligen Bonifatius, Willibald und Walburga links neben der Kanzel und der vom Eichstätter Johann Adam Weber 1794 gemalte Kreuzweg.

Zoo Wasserstern

Der Zoo Wasserstern ist ein wahres Kleinod am Rand der Innenstadt Ingolstadts idyllisch an der Schutter gelegen.

Die weitestgehend naturnah gestaltete Anlage beherbergt über 50 Arten aus 5 Kontinenten auf rund 1800 Quadratmetern.

Schwerpunkt des Zoos sind Aquaristik und Terraristik. Der Zoo wird seit 1908 von einem ehrenamtlichen Verein geführt, der mit viel Engagement die Themen Artenschutz und Schutz bedrohter Tierarten ständig weiterentwickelt.

Der ideale Ort auch, um Kindergeburtstage mit Zooführung und Zoo-Rallye zu veranstalten. Dies ist buchbar unter [https://www.wasserstern.de/](https://www.wasserstern.de/).