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Angeln in Dollnstein

**Besatz:**
Alle Fischarten (außer Salmoniden)

**Gebühr für Gastangler:**
Tageskarte 15,- €

**Gebühr für Passive:**

Tageskarte 8,- €
2-Tageskarte 12,- €

**Familienangehörige:**

Tageskarte 15,- €
2-Tageskarte 20,-€

Angaben ohne Gewähr

Ingolstädter Klenzepark

Nur einen Katzensprung von der Historischen Altstadt entfernt wartet auf der gegenüberliegenden Donauseite der mehrfach ausgezeichnete Klenzepark mit seinen weiten Flächen und historischen Bauten auf seine Besucher.

Inmitten der prächtigen Festungsanlagen laden bunte Wiesen, ein Pflanzenlabyrinth, ein Spieldorf, der Garten der Sinne und ein Biergarten zum Verweilen, Spazieren, Joggen, Radfahren oder einfach nur Entspannen ein. In der Reithalle und im Exerzierhaus finden Kunstausstellungen und fröhliche Feste statt. Auf der Donausüdseite befinden sich imposante klassizistische Festungsbauten, geplant von Leo von Klenze und errichtet im 19. Jahrhundert, als Ingolstadt zur Bayerischen Landesfestung ausgebaut wurde. Zur Bayerischen Landesgartenschau 1992 wurden diese Gebäude renoviert und verschiedenen Nutzungen zugeführt: So befindet sich beispielsweise im Turm Triva das Bayerische Polizeimuseum, und im Reduit Tilly die Abteilung 1. Weltkrieg des Bayerischen Armeemuseums. Das gesamte Gelände des Klenzeparks bezeichnet man auch als größtes Freilichtmuseum für deutsche Festungsarchitektur.

Luther-Gedenktafel

In der Nacht vom 20. auf den 21. Oktober 1518 erreicht Martin Luther auf der Flucht die Stadt Monheim. Wenige Tage zuvor hatte er sich in Augsburg vor Kardinal Thomas Cajetan für seine 95 Thesen verantworten müssen. Als er den geforderten Widerruf verweigerte, geriet er in akute Gefahr, verhaftet zu werden – und verließ Augsburg heimlich im Schutz der Dunkelheit.

Begleitet von einem Berufsreiter ritt er rund acht Stunden durch die kalte Herbstnacht. Für Luther, der kaum Reiterfahrung besaß, wurde der hastige Ritt zu einer großen körperlichen und seelischen Belastung. Er wusste nicht, wem er trauen konnte und ob er nicht doch seinen Gegnern in die Hände fallen würde. Später erinnerte er sich, wie erschöpft er nach der Ankunft „wie tot in die Streu“ sank.

In Monheim fand Luther im Gasthof „Zum Lamm“ Zuflucht. Das Haus lag – außerhalnb der Stadtmauern – im Herrschaftsgebiet des Marschalls von Pappenheim, der der neuen Lehre aufgeschlossen gegenüberstand. Eine Gedenktafel am ehemaligen Standort des Gasthofs erinnert heute daran, dass Monheim für eine Nacht Teil eines entscheidenden Moments der Reformationsgeschichte war.

Frauenkirche Beilngries

Den Hochaltar ziert eine hoch verehrte Marienstatue, ein Werk aus der Spätgotik, die Sakristei ist ein Überbleibsel der kleinen Vorgängerkirche. Das Deckengemälde zeigt die Himmelfahrt Mariens. Eine für heutige Augen kurios anmutende Besonderheit in der Frauenkirche ist der Grabstein eines achtjährigen Jungen: Der Verstorbene kniet betend vor dem Gekreuzigten, Gevatter Tod reitet als mit Pfeil und Bogen bewaffneter Knochenmann auf ihn zu. Das Epitaph mit dem pfeilschießenden Tod stammt vom Eichstätter Bildhauer Christian Handschucher (ziemlich bekannt). Vater des am 24.5.1708 verstorbenen Buben war der Hirschberger Kastner Sausenhover. Baudenkmal D-1-76-114-39

Mühlbergleite bei Dollnstein

An der Mühlbergleite läßt sich gut das Aufeinanderfolgen verschiedener Pflanzengemeinschaften (natürliche Sukzession) beobachten. Den größten Teil überziehen als Schafweide genutzte Halbtrockenrasen. Dazwischen haben sich Wacholder- und Schlehenbestände ausbilden können, da diese von den Schafen gemieden werden. Erst innerhalb von Sträuchern dieser beiden Arten kommen andere Dornsträucher wie Berberitze oder echter Kreuzdorn auf, denen dann bald Eichen, Föhren und auch Buchen folgen. Wenn sich diese Baumarten zu kleinen Waldinseln zusammenschließen, überwachsen sie die ursprünglich schützenden Dornsträucher, die schließlich aus Lichtmangel absterben. Im Halbtrockenrasen ist das Wahrzeichen der Altmühlalb, die Silberdistel, zuhause; ihre weißen Hüllblätter neigen sich bei hoher Luftfeuchtigkeit zur Mitte, während sie sich bei trockener Luft auseinanderspreizen – eine Eigentümlichkeit, die der Distel auch den Namen Wetterdistel eingetragen hat. Den echten Trockenrasen an felsigen Partien beleben im Frühjahr die violetten Blüten der Küchenschelle, deren Name ursprünglich „Kuhschelle“ lautete, dann „Kühchenschelle“, woraus „Küchenschelle“ entstand. Auf den Felsköpfen selbst blüht der Weiße Mauerpfeffer, ein Dickblattgewächs, das dem schönsten einheimischen Schmetterling, dem seltenen Apollofalter, als Futterpflanze dient. Als botanische Raritäten wachsen an den Waldsäumen die Ästige Graslilie und der Aufrechte Ziest, während in den Wäldchen im Hochsommer die Weiße Schwalbenwurz nicht zu übersehen ist; sie besitzt einen raffinierten Klemmechanismus, aus dem das nektarsuchende Insekt seinen Rüssel nur befreien kann, wenn es die Pollenklumpen mitzieht und die Pflanze damit befruchtet.