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Museum im Keller des Rathauses Burgheim

Schwerpunkte des ortskundlichen, archäologischen Museums: Siedlungsfunde des Neolithikums von den ausgedehnten Loßflächen südlich von Burgheim, der römische vicus der mittleren Kaiserzeit und das spätrömische Burgheim mit seinem Kastell Parodonum sowie die Entwicklung der Ansiedlung im frühen Mittelalter.

Aussichtspunkt Wodansburg

Der Verschönerungsverein Beilngries errichtete 1901 auf dem Bergvorsprung aus den Überresten einen Obelisken ein Denkmal. Dort kann man den folgenden Spruch lesen: Auf diesem Bergvorsprung befand sich eine altgermanische Opfer- und Wallstätte. Wodansburg, später Judenburg genannt. Aus den Ueberresten errichtete dieses Denkmal der Verschönerungsverein Beilngries Im Jahre des Heils 1901. Der Platz ist außerdem beeindruckend, weil es dort eine Vielzahl an Wasseradern gibt, die jeweils beschildert sind. Bodendenkmal D-1-6934-0108

Mühlberggrotte bei Dollnstein

Dr. h. c. Gumpert untersuchte 1947 die Grotte und ihren Vorplatz, wobei er verschiedene Erdschichten unterscheiden konnte. Die oberste Schicht enthielt Funde aus der Neuzeit, der Hallstattzeit und der Jungsteinzeit. In der nächsten Schicht wurden zahlreiche Werkzeuge der Mittelsteinzeit aus buntfarbigem Jaspis und Jurahornstein geborgen; am Vorplatz fanden sich in dieser Schicht sieben Herd- bzw. Feuerstellen, die teilweise mit ringförmiger Steinsetzung versehen waren, und an denen auch einzelne glattgescheuerte Sitzsteine festgestellt wurden. Daraus lässt sich auf eine lange Besiedelung der Höhle in dieser Zeit schließen. Die folgende Schicht lieferte neben vielen Bruchstücken und Absplissen etwa 150 typische Steinwerkzeuge der altsteinzeitlichen Federmesserkultur (um 12 000 v. Chr.). Die gefundenen Klingen, Stichel, Bohrer, Spitzen und Kratzer waren vor allem aus Jurahornstein hergestellt. Am Eingang zur Grotte befand sich offenbar ein Steinschlägerplatz, da hier viele Splitter und Abfälle von Hornsteinen ans Tageslicht kamen. Auch entdeckte man hier einen etwa 2 kg schweren Hornsteinknollen, der in der Mitte gespalten war und eine etwa handflächengroße, ebene, glatte Fläche besaß. Möglicherweise handelte es sich dabei um einen Reibstein zum Zermahlen von Früchten und Körnern.

Kath. Kirche St. Benedikt Landershofen

Die kleine Kirche hat ein fast quadratisches Langhaus mit einem sehr hohen Satteldach; der Dachboden darunter wurde wohl früher zum Lagern von Getreide u.a. verwendet. Der Turm besitzt eine halbrunde Apsis, die um 1700 muschelförmig stuckiert wurde. Diese Apsis birgt den barocken Hochaltar (um 1700) und zu beiden Seiten des Altars die bedeutendsten künstlerischen Arbeiten der Kirche, die spätgotischen Holzfiguren (um 1500) der hl. Katharina (mit Rad) und der hl. Barbara (mit Kelch und Hostie); die Katharinenfigur (links vom Altar) dürfte von dem Meister stammen, der auch die Marienfigur in Eberswang schuf. Ebenfalls der Spätgotik gehören an die hl. Maria mit Jesuskind an der linken Langhauswand (um 1470 – 1480), der hl. Georg an der rechten Langhauswand (um 1480) und das Kruzifix im Chor links (um 1520). Diese Seite des Chores ziert auch eine Sakramentsnische; die schöne Renaissancearbeit aus Kalkstein stammt aus der Werkstätte Loy Herings und dürfte um 1520 entstanden sein. Dem 16. Jahrhundert hat die Landershofener Kirche ein weiteres Kunstwerk zu verdanken, das den rechten Seitenaltar schmückt: Die Muttergottes, auf deren Schoß das Jesuskind steht, ist eine tüchtige Schöpfung der späten Renaissance.

Kletterzentrum Ingolstadt

Im Kletterzentrum sind bei 1250 m² Kletterfläche, 250 m² Boulderbereich und einer Domhöhe von 12 m für jeden Kletterer entsprechende Herausforderungen möglich.

Spaß und Abwechslung werden durch regelmäßiges Umschrauben garantiert.

Eine große Kinderkletterburg sorgt für Bewegung und Kurzweil bei den jüngeren Kindern.

Unser Bistro lädt zum gemütlichen Verweilen ein. Sie können warme und kalte Getränke sowie Snacks und Pizza auf der Tribüne mitten im Klettergeschehen oder in unserem Biergarten genießen.

Nähere Informationen unter: https://www.dav-ringsee.de/kletterzentrum