by | Aug. 24, 2026
Pfarrkirche für Beilngries war ursprünglich die alte, außerhalb der Stadt gelegene Luciakirche. Erst 1441 wurden die Pfarrrechte auf die Kirche St. Walburga in der Stadt übertragen.
In den 1912/13 errichteten neubarocken Bau übernahm man aus dem Vorgängerbau den Hochaltar und die beiden vorderen Seitenaltäre. Den stattlichen, wohlproportionierten Hochaltar stiftete auf Grund eines Gelübdes 1695 der Eichstätter Fürstbischof Johann Euchar Schenk von Castell; sein geschnitztes Wappen befindet sich über dem Altarblatt, das die Kirchenpatronin St. Walburga in der Verklärung vor der hl. Dreifaltigkeit darstellt und vom Eichstätter Hofmaler Johann Kaspar Sing stammt. Der Altar selbst dürfte vom Eichstätter Schreiner Jakob Bochler nach dem Entwurf des Hofbaumeisters Jakob Engel gefertigt worden sein. Das Altarbild des linken Seitenaltars, das die hl. Maria mit dem hl. Dominikus und der hl. Katharina von Siena zeigt, ist eine bemerkenswerte Schöpfung des Eichstätter Hofmalers Johann Michael Franz aus der 2. Hälfte des 18. Jh..
Baudenkmal D-1-76-114-25
by | Aug. 24, 2026
Das können Interessierte auf dem archäologischen Lehrpfad, beginnend am kelten römer museum. 20 Schautafeln an 11 Stationen geben ausführliche Text- und Bildinformationen. Die Keltenstadt von Manching gehörte zu den bedeutendsten Siedlungen der Eisenzeit. Von ihrer riesigen Fläche haben Archäologen bislang 10 Prozent untersucht. Damit gehört Manching zu den besterforschten keltischen Fundstätten und gilt als wichtiger Bezugspunkt zur Einordnung anderer Bodendenkmäler.
Zu Fuß oder mit dem Rad können die Geländemarken des sieben Kilometer langen Walls, des Osttors, des Hafens und einer keltischen „Viereckschanze“ erkundet werden. Eine moderne Kulisse veranschaulicht, wie die keltischen Befestigungen einst aussahen. Als Abstecher ist das Gelände des römischen Militärlagers in Oberstimm zu empfehlen.
by | Aug. 24, 2026
Die besondere Schichtung der Kalkgesteine des Hahnenkamms begünstigen die Entstehung „Steinerner Rinnen“, Erhöhungen des Bachbettes durch Kalkabscheidungen aus fließendem Wasser. Während sonst Kalktuffe meist flächig oder in breiten, terrassenartigen Wölbungen vorkommen, hat man es hier mit einer linearen, in Richtung des fließenden Wassers ziehenden Erhöhung zu tun. Gewöhnlich gräbt sich ein Bach durch die erosive Kraft des fließenden Wassers in sein Bett. Bei Steinernen Rinnen dagegen wird durch Kalkabscheidung das Bachbett erhöht. Die „Steinerne Rinne“ Wolfsbronn hat eine 128 m lange Rinne auf einem bis zu 1,60 m hohen Kalktuffdamm. Dabei lagert sich Kalk-Tuff ab, der den Damm jedes Jahr etwas „wachsen lässt“.
Wenn Sie dieses Naturdenkmal im April besuchen, können Sie noch ein typisches heimatliches Liliengewächs „erleben“. Auffällig ist dabei der starke Knoblauchduft. Es handelt sich dabei jedoch um Bärlauch, der sich auf den nährstoffreichen, grundwasserdurchzogenen Böden ausbreitet. Diese fast vergessene Pflanze erlebt heute in der Gastronomie eine Renaissance. Beim Sammeln ist jedoch Vorsicht geboten, da Bärlauch eine große Ähnlichkeit mit den hochgiftigen Maiglöckchen aufweist. Hier im Naturschutzgebiet ist das Pflücken von Bärlauch nicht erlaubt.
by | Aug. 24, 2026
Die heilige Maria sitzt auf einer Bank und umfaßt mit der rechten Hand das Jesuskind auf ihrem Schoße, während die linke Hand eine Weintraube hält. Es handelt sich dabei um ein mystisches Motiv: Nach der Weissagung Jesaias, daß Christus wie die Traube in der Kelter zertreten werde, symbolisiert die Weintraube das Leiden des Herrn.
Den Kirchenpatron St. Erhard stellt die Holzskulptur in der Nische des Hochaltars dar; da der ehemalige spätgotische Hochaltar 1498 angefertigt wurde, dürfte die Figur ebenfalls aus dieser Zeit stammen. Der heutige Hochaltar ist ein Werk des Frührokoko; der Berchinger Schreiner Jakob Barth fertigte ihn 1740 an, und der Eichstätter Lackierer Franz Joseph Siseck faßte ihn. Das ehemalige Altarblatt mit dem heiligen Erhard, das heute an der linken Langhauswand hängt, malte 1741 der Eichstätter Joseph Dietrich. Ebenso wie der Hochaltar sind auch die Seitenaltäre Schöpfungen des Frührokokos.
In die Außenwand der Kirche (Ostseite des Langhauses südlich des Turmes) ist ein Steinrelief mit einer Darstellung der Ölbergszene eingelassen; die ansprechende Arbeit entstand im späten 15. Jahrhundert.
by | Aug. 24, 2026
Aufgrund des ruhigen Gewässers und einer Fließgeschwindigkeit zwischen 5-7 km/h bietet sich das Bootswandern gerade für Familien mit Kindern auf der Altmühl an. Auf der Flussstrecke zwischen Gunzenhausen und Töging befinden sich zahlreiche, gut ausgeschilderte Ausstiegsmöglichkeiten sowie etliche Rastplätze und einige Gasthäuser für eine Stärkung zwischendurch. Wir laden Sie herzlich ein, ein Stück Abenteuer zu erleben! Alle aktuellen Preise und Touren finden Sie unter https://www.naturama-beilngries.com/bootstouren Ermäßigungen: Für Gruppen ab 20 Personen und Schulklassen nach Vereinbarung. Transport / Rücktransport: Gerne erarbeiten wir Ihnen ein individuelles Angebot für Gruppen ab 20 Personen inklusive Personentransport mit unseren eigenen Bussen. Zusätzlich verfügbare Ausrüstung Schwimmwesten wasserdichte Tonnen Flusskarte Schlösser Seil Schöpfkellen Sonstiges Parkmöglichkeiten vor Ort Hunde erlaubt Mitglied bei Akqua – Arbeitsgemeinschaft Kanuqualität Altmühl Toilette/Umkleide vorhanden