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document Reichstag

Eine Besonderheit hat sich im Keller des Alten Rathauses erhalten. Die „Fragstatt“ mit den Folterwerkzeugen ist im Original erhalten und mit Führungen zu besichtigen. Das spätgotische Spitzbogenportal mit den Stadtschlüsseln und den beiden geharnischten und bewaffneten Halbfiguren, genannt Schutz und Trutz, die die Wehrhaftigkeit der Stadt symbolisieren, ist schon früh zu einem wichtigen Wahrzeichen Regensburgs geworden.

Besuchen Sie den historischen Reichstag im Alten Rathaus und besichtigen Sie das Reichstagsmuseum mit dem Beratungszimmer der Reichsstände, die Dokumentensammlung sowie die original erhaltene Fragstatt – die Folterkammer des Mittelalters. Im Alten Rathaus schlug über Jahrhunderte das Herz der Freien Reichsstadt Regensburg. Hier arbeiteten der Stadtrat und die Verwaltung; hier war – mit Gefängnis und Fragstatt im Untergeschoss – das Gerichtswesen ansässig. Von 1663 bis 1806 tagte am Ort zudem der Immerwährende Reichstag. Er brachte damals die große deutsche und europäische Politik und ihre Vertreter nach Regensburg. Die Atmosphäre des Reichstags ist im Reichssaal und den Beratungszimmern noch gut zu spüren. Hintergrundinformationen zu Aufbau und Funktion des Reichstags liefert eine 2003 neu konzipierte Dauerausstellung.

Die aktuellen Öffnungszeiten findet ihr hier.

Hopfen-Entdecker-Garten in Bad Gögging

Mitten im Kurpark wartet mit dem **Hopfen-Entdecker-Garten** ein ganz besonderer Ort auf alle, die mehr über das grüne Gold der Hallertau erfahren möchten.

**Ganzjährig frei zugänglich** und **kostenfrei** lädt der Erlebnisgarten dazu ein, den **Hopfen mit allen Sinnen** zu entdecken – informativ, interaktiv und mit regionalem Charme.

Naturschutzgebiet Klamm und Kastelhänge

Hallenartige, schattige Buchenwälder geben hier wie auf der gesamten südlichen Altmühlleite den Ton an. Auf den Köpfen der herausragenden Felssäulen wachsen lichtbedürftige, konkurrenzschwache Pflanzen. Viele von ihnen wuchsen hier, lange bevor in den Höhlen des Naturschutzgebietes Menschen der jüngeren Altsteinzeit Siedlungsspuren hinterließen.

Neben den Buchenwäldern wächst in den luftfeuchten Hangeinschnitten ein besonderer Waldtyp: der Schluchtwald. Hier fallen Linde, Ahorn und Esche, aber auch der hohe Eiben-Anteil sowie die artenreiche Krautschicht ins Auge. Die vielen seltenen Farnarten dokumentieren die ausgeglichen hohe Luftfeuchtigkeit.

Der überwiegende Teil des Naturschutzgebietes ist in Staatsbesitz, auf dem die Forstverwaltung sogenannte Naturwaldreservate eingerichtet hat. Dort soll eine natürliche Waldentwicklung zugelassen werden. Daher ist es unbedingt notwendig, auf den Wegen zu bleiben.

Ausweisung des Naturschutzgebietes: 1969
Größe: ca. 252 ha

Drachenbad am Stadtplatz

**Das Dietfurter Drachenbad.**

Im Herbst 2008 entstand auf dem Dietfurter Marktplatz ein Stück China. In Vorbereitung auf die Neugestaltung des Stadtplatzes entwarf Lore Mühlbauer als besonderen Beitrag zum jährlichen Chinesenfasching in einer Malaktion einen Drachen; der Stadtplatz wurde künstlerisch bearbeitet und auf das alte Pflaster ein Drache gemalt. Mit der Innenstadtsanierung wurde diese Malerei wieder entfernt.

Damit Dietfurt aber neben dem Chinesenbrunnen von Lothar Fischer aus dem Jahr 1962 eine weitere dauerhafte Erinnerung an China hat, wurde der Drache 2010 wieder in die Stadt geholt. M.Dorrer und L.Mühlbauer gestalteten auf dem neu renovierten Stadtplatz ein **Drachenbad** aus Terrazzotechnik. Im Rahmen des 1. Bayrisch Chinesischen Sommers 2010 wurde dieser weitere Brunnen eröffnet.