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Minigolfplatz beim Kristallmuseum

Direkt neben der Fasslwirtschaft und dem Kristallmuseum befindet sich ein schön angelegte Minigolf-Garten. Auf 18 Bahnen können hier Jung und Alt ihr Können zeigen – ein Freizeitspaß für die ganze Familie!

Sommerstockschiessen

Wegbeschreibung

Von Kinding aus wandert man durch den Wald, bis man zur Hangkante mit schöner Aussicht kommt und ein paar Schritte weiter zum Felsentor. Der Weg führt vorbei am von der Natur geschaffenen Felsentor, weiter durch felsige Waldpartien um dann bergab im kleinen Unteremmendorf anzukommen.

Nach einem sonnigen Abschnitt am Fluss entlang lädt an warmen Tagen der Badesee am Freizeitzentrum Kratzmühle zu einer Abkühlung ein. Neun waldreiche Kilometer später erreicht man Beilngries, über der Stadt thront Schloss Hirschberg, eine ehemalige Sommerresidenz der Eichstätter Fürstbischöfe.

Archäologiepark Altmühltal – Station 05: Keltische Schmiede mit Eisenschmelzofen

In Altessing wurden im Rahmen des Archäologieparks mehrere Öfen nachgebaut – als Versuchsöfen für archäologische Experimente, in denen Raseneisenerz auf vorgeschichtliche Weise geschmolzen wurde. Ein weiterer Ofen ist wetterfest aufgebaut und dauerhaft zu besichtigen. Er funktioniert zwar nicht, zeigt aber anschaulich, welche Rolle die Eisenverarbeitung schon früh in der Geschichte spielte.

Die nachgebaute Schmiede basiert nicht auf konkreten archäologischen Funden. Sie dient dazu, bei Vorführungen einen lebendigen Einblick in die vorgeschichtliche Schmiedearbeit zu geben.

Ausgrabungen und Funde

1980 wurde zwischen **Essing** und **Kelheim** eine rund 20.000 Quadratmeter große Fläche ausgegraben. Die Funde reichen von der Altsteinzeit bis ins 1. Jahrhundert vor Christus. Man stieß dabei auf Reste eines Rennfeuerofens: eine längliche Verfärbung mit verbrannter Lehmschicht, Schlackebrocken und Teilen der Ofenkuppel. Eine Arbeitsgrube davor enthielt 22,5 Kilogramm Schlacke und über 15 Kilogramm Ofenwandreste.

So funktionierte ein Rennfeuerofen

Der Schmelzvorgang lief in mehreren Schritten ab:**

**Befüllen:** Der Ofen wurde abwechselnd mit Holzkohle und Eisenerz befüllt.
**Erhitzen:** Blasebälge sorgten für genug Sauerstoff, um über 1.200 °C zu erreichen – erst dann schmilzt das Erz.
**Schmelzen:** Am Ofenboden sammelte sich das flüssige Roheisen, die sogenannte Eisenluppe oder Ofensau.
**Schlacke abstechen**: Die zähflüssige Schlacke wurde aus dem Ofen entfernt.
**Ofen aufbrechen:** Nach dem Abkühlen wurde der untere Teil des Ofens geöffnet, um die Luppe zu entnehmen.
**Verdichten:** Die schwammartige Luppe wurde erneut erhitzt und mit Hammerschlägen zu festem Eisen in Barrenform verarbeitet.

Dieser Vorgang musste so oft wiederholt werden, bis das Eisen die gewünschte Güte hatte. Die Öfen waren danach meist unbrauchbar und wurden abgerissen. Neue Öfen entstanden oft direkt nebenan.

Römerstraße von Kösching nach Pförring bei Theißing

Ein besonders schöner Abschnitt einer **Römerstraße** ist das Straßenstück zwischen Pförring und Kösching, das heute noch genutzt wird. Spuren dieser Straße sind, in unterschiedlichem Erhaltungszustand, nach Osten bis zum Kastell Eining und im Westen über Pfünz, Burgsalach bis Weißenburg zu verfolgen.

Dieser Straßenabschnitt ist nur ein kleiner Teil des ursprünglich wesentlich dichteren römischen Straßennetzes.

Drachenfliegen

Etwa 4 km nordöstlich von Riedenburg im Ortsteil Jachenhausen, auf einem der ältesten Fluggebiete in Ostbayern, kann man am sehr schönen Hangfluggelände, am sogenannten Teufelsfelsen, drachenfliegen. Die 8 Meter lange hölzerne Drachenfliegerrampe befindet sich 470 m ü.NN. (Höhenunterschied ca. 180 m bis ins Tal) und bietet einen atemberaubenden Ausblick über das Altmühltal.