by | Aug. 24, 2026
Blicke in eine bunte und einmalige Welt
Auf einer Fläche von 150 Quadratmetern können Besucher in gut 50 Becken und Aquarien – das größte davon fasst 5000 Liter Meerwasser – rund 70 unterschiedliche Fischarten, 40 verschiedene Korallen und 30 Arten von niederen Lebewesen und andere Meeresbewohner beobachten.
Die erstauntesten Blicke ziehen eine etwa 1,5 Meter lange Moräne, das Prachtexemplar einer Schmuck-Languste und die bunten Korallenbecken auf sich. Eine Wissenschaft für sich ist die Speisekarte, nach der diese vielen Beckenbewohner ihr Futter auswählen. Entsprechend ist auch der Vorratsraum bestückt. Hier kann man von verschiedenen Fertigfuttern über diverse Maden, Larven, Fliegen und Würmern bis hin zu Hähnchen-Herzen für die große Moräne alles finden.
Josef Kröner gibt den Besuchern geduldig und bereitwillig Auskunft über alles und zeigt ihnen, wie Nadelfische, Igelfische, Schnabel-Lipp-Fische und Argusfische, die je nach Lebensalter in Süß- oder Salzwasser leben können, und viele andere aussehen.
Wie so oft vertragen sich auch in der Unterwasserwelt nicht alle Lebewesen gleich gut. Es muss deshalb sorgfältig darauf geachtet werden, erklärt Kröner, dass nicht ein falscher Fisch in ein Becken gerät und dort alle anderen umbringt oder wie ein Kannibale auffrisst. Sogar die Tag- und Nachtzeiten werden mit Hilfe einer Lichtsteuerung künstlich nachgemacht.
by | Aug. 24, 2026
Der Bruckturm – mittelalterliches Tor zum Markt
Der Bruckturm ist ein spätmittelalterlicher Torturm mit gotischen Merkmalen, der ursprünglich als Wehrturm und Toranlage den Zugang zur Marktgemeinde **Essing** sicherte. Er besitzt bis heute sein charakteristisches geschindeltes Zeltdach. Der Durchlass im Turm ist altmühlseitig rundbogig, marktseitig spitzbogig gestaltet – ein seltenes architektonisches Detail. Am Bodenstein zum Ausgang findet sich die einzige öffentliche Hochwassermarkierung von 1784.
Die Bruck – eine Holzbrücke seit Ortsgründungszeiten
Die angrenzende Holzbrücke – im Volksmund schlicht „die Bruck“ – ist seit Ortsgründungszeiten in Betrieb und hat ihre traditionelle Bauweise bis heute bewahrt. Sie ruht auf drei Jochen (zwei Wasser- und ein Landjoch) und verbindet den Marktplatz mit den südlich gelegenen Bauerngründen. Am Ende der Brücke erinnert das Denkmal des bayerischen Infanteristen Josef Deifl an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.
Fotomotiv und Ausgangspunkt für weitere Erlebnisse
Das Ensemble aus Turm, Brücke und der imposanten Felskulisse – auf der die **Burgruine Randeck** thront – ist heute eines der beliebtesten Motive im Naturpark Altmühltal. Der barrierefreie **Kunstweg an Fels und Fluss** entlang des Altmühlarms schließt direkt an und bietet weitere Einblicke auf Essing.
Danach lohnt sich eine Einkehr im **Brauereigasthof Schneider**.
by | Aug. 24, 2026
Die St. Sebastians-Quelle liegt am Fuße der gleichnamigen Wallfahrtskirche am östlichen Ortsrand von Breitenbrunn.
by | Aug. 24, 2026
Hier wird der SPA-Gedanke konsequent umgesetzt: eine gelungene Kombination von Lifestyle und Tradition, mit bayerischer Hopfen-Wellness und großzügigen Ruhebereichen – etwas ganz Besonderes.
Der neue EISVOGEL ist ein Faulenzer-Hotel. Ganz gleich, ob Sie nur ein Wochenende oder einige Urlaubstage genießen – wir schenken Ihnen Muße. Damit meinen wir mehr als Ruhe, nämlich das Gefühl, über die eigene Zeit bestimmen zu können – gehen statt rennen, verweilen und schauen statt sich zu hetzen.
Die Basis dazu sind die sechs Säulen des EISVOGEL-Konzeptes:
Gesundheit · Genuss · Gleichgewicht · G’mächlichkeit · G‘schaftigkeit · Gemütlichkeit
by | Aug. 24, 2026
Das Naturschutzgebiet Schulerloch wurde 1968 mit einer Fläche von 12,6 ha ausgewiesen.
Auf dem sonnseitigen Altmühl-Einhang wächst ein geschlossener Kalk-Buchenwald. An den felsigen Stellen ist die Buche dagegen chancenlos: ihr reicht das Wasser nicht. Dort steht stattdessen ein einzigartiger, schütterer Waldtyp: der „Steppenheidewald“.
Weil die Sträucher und die krüppeligen Eichen ein schattig-dichtes Laubwerk ausbilden, gibt es hier eine Fülle von Kräutern und Gräsern, die an die zeitweise hohen Temperaturen und den Wassermangel des Standortes angepaßt sind.
Die Pflanzen dieser Extremstandorte können sich nach einer Schädigung kaum mehr erholen und bedürfen deshalb in besonderer Weise des Schutzes. Dazu dient das Wegegebot bzw. das Kletterverbot innerhalb des Naturschutzgebietes.
Text & Bilder: Untere Naturschutzbehörde Lkr. Kelheim / Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V.