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Pfarrkirche St. Florian Nammering

Die Pfarrkirche St. Florian in Nammering ist ein sichtbares Zeichen für den Zusammenhalt und das Engagement der örtlichen Bevölkerung. Ihr Bau geht auf den Wunsch der Bewohner zurück, einen eigenen kirchlichen Mittelpunkt im Ort zu schaffen.

Bereits in den 1930er Jahren gab es erste Bestrebungen für den Bau einer Kapelle. Aufgrund der damaligen politischen Verhältnisse konnte dieses Vorhaben jedoch zunächst nicht umgesetzt werden. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Wunsch erneut aufgegriffen und mit großem Einsatz weiterverfolgt.

Im Jahr 1952 wurde schließlich der Kirchenbauverein gegründet, der die Planungen und die Umsetzung maßgeblich vorantrieb. Mit Unterstützung des Bischöflichen Ordinariats Passau sowie durch eine außergewöhnlich hohe Eigenleistung der Bevölkerung konnte der Bau in kurzer Zeit realisiert werden. Bereits im selben Jahr begann der Bau, und schon 1953 wurde die Kirche feierlich eingeweiht.

In den folgenden Jahren entwickelte sich die Kirche zunehmend zum geistlichen Mittelpunkt der Gemeinde. 1973 wurde St. Florian schließlich zur eigenständigen Pfarrkirche erhoben und Nammering zur Pfarrei.

Die Kirche selbst ist schlicht und funktional gestaltet und fügt sich harmonisch in das Ortsbild ein. Sie steht nicht nur für religiöses Leben, sondern auch für das gemeinschaftliche Engagement, das ihren Bau überhaupt erst möglich gemacht hat.

Bis heute ist die Pfarrkirche St. Florian ein zentraler Ort des Gemeindelebens in Nammering und wird sowohl für Gottesdienste als auch für kirchliche und kulturelle Anlässe genutzt.

Wallfahrtskirche „Maria in der Rose“ auf dem Geiersberg

**Kurzbeschreibung:**
An der um 1500 entstandenen spätgotischen Saalkirche auf dem Geiersberg waren während der Barockzeit Veränderungen, wie die Anbringung einer Zwiebelhaube auf dem Turm, vorgenommen worden. Diese wurden im späten 19. Jahrhundert rückgängig gemacht, indem man das Gotteshaus im Stil der Neogotik umgestaltete. Dieser Epoche ist unter anderem der Hochaltar zuzurechnen, in den das Gnadenbild – eine um 1400 entstandene Holzskulptur – integriert ist. Zahlreiche Votivtafeln, deren älteste aus dem Jahre 1483 stammt und in der Tradition der mittelalterlichen Stifternbilder steht, erinnern an die einstige Bedeutung der Wallfahrt.

**Ausführliche Beschreibung:**

**Spätgotische Wurzeln und Barocke Einflüsse**
Die Wallfahrtskirche auf dem Geiersberg in Deggendorf, Bayern, ist eine spätgotische Saalkirche, die um das Jahr 1500 erbaut wurde. Während der Barockzeit wurden einige Veränderungen vorgenommen, darunter die Anbringung einer Zwiebelhaube auf dem Turm.

**Rückkehr zur Neogotik im 19. Jahrhundert**
Im späten 19. Jahrhundert wurde die Kirche im Stil der Neogotik umgestaltet, wobei diese barocken Veränderungen rückgängig gemacht wurden. Diese Umgestaltung spiegelt die Epoche der Neogotik wider, die sich durch eine Wiederbelebung mittelalterlicher Baustile auszeichnet.

**Der Hochaltar und das Gnadenbild**
Ein herausragendes Merkmal dieser Umgestaltung ist der Hochaltar, der der Neogotik zuzuordnen ist. In diesen Altar wurde das Gnadenbild integriert, eine Holzskulptur aus der Zeit um 1400. Diese Umgestaltung spiegelt die Epoche der Neogotik wider, die sich durch eine Wiederbelebung mittelalterlicher Baustile auszeichnet.

**Votivtafeln und ihre Bedeutung**
Die Wallfahrtskirche beherbergt zahlreiche Votivtafeln, von denen die älteste aus dem Jahr 1483 stammt. Diese Tafeln erinnern an die einstige Bedeutung der Wallfahrt und stehen in der Tradition mittelalterlicher Stifternbilder.

Großer Pfahl

Der Pfahl durchquert als uralte Bruchlinie auf einer Länge von nahezu 150 km das Grundgebirge des Bayerischen Waldes. Seine erdgeschichtliche Bedeutung und Einmaligkeit finden weltweit Interesse.

Rohrbergkirche in Hengersberg

Die heutige Pfarrkirche von Hengersberg steht auf dem Rohrberg und ist dem heiligen Michael geweiht.